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iCal und Google-Kalender - Teil II

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Google-Kalender zur Verfügung stellen

Im ersten Teil der kleinen Kalender-Sync-Anleitung ging es um das Einrichten eines CalDAV-Accounts in Apples iCal, um Google-Kalender und iCal miteinander zu synchronisieren und die Kalenderpflege von beiden Seiten möglich zu machen.

In diesem Teil kümmere ich mich um die Freigaben, damit andere Nutzer den Kalender sehen können.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Google-Kalender bestimmten Personen zur Verfügung zu stellen, wobei die erste nur kurz erwähnt werden soll, denn sie ist für unsere Zwecke nicht geeignet.
Man kann Google-Kalender veröffentlichen, also für jedermann freigeben. Sie erscheinen dann auch in den Google-Suchergebnissen.

Nicht das, was wir wollen. Wir brauchen genauere Kontrolle darüber, wer unseren Kalender ließt.

Freigaben für Google-Konto

Möglichkeit zwei: Der Nutzer hat schon einen Google-Account. Dann kann entsprechende Email-Adresse im Kalendereinstellungsfenster eingetragen und freigegeben werden.

  1. Zu den Freigaben gelangt man durch Klick auf das Dreieck in der linken Seitenleiste neben dem Kalendernamen und dann Diesen Kalender freigeben auswählen. [singlepic=11,230,,,]
  2. Unter Für bestimmte Personen freigeben kann jetzt eine Email-Adresse eingetragen und mittels Aufklappmenü mit bestimmten Rechten versehen werden.
  3. Auf Person hinzufügen klicken.
  4. Punkt 2 und 3 für weitere Freigaben wiederholen.
  5. Keinen Haken machen bei Diesen Kalender als öffentlich definieren!
  6. Nicht vergessen die Einstellungen zu sichern. [singlepic=10,430,,,]

Der Nutzer bekommt nun eine Benachrichtigungsmail, in der er darauf hingewiesen wird, daß ihm Zugriffsrechte für einen Kalender gewährt wurden und dieser schon in sein Google-Konto übernommen wurde. Er muß sich nur noch einloggen und kann dann mit den ihm gewährten Rechten - in der Regel ist das Alle Termindetails anzeigen - auf den Kalender zugreifen.

iCal- und XML-Feed

Dritte Variante für alle, die keinen Google-Account wollen, bzw. die Daten zusätzlich auf dem eigenen Rechner in der jeweiligen Kalender-Software betrachten möchten: Der Nutzer erhält eine Feed-Adresse zum Abonnieren des Kalenders.

Google stellt den Feed im iCal- und im XML-Format zur Verfügung. Man sollte den Nutzern beide Adressen mitteilen, damit diese flexibel in der Auswahl der Kalender-Software bleiben.

  1. Die Feed-Adressen findet man in den Kalendereinstellungen unter Kalenderdetails > Privatadresse.
  2. Auf den entsprechenden Button drücken. Es erscheint ein Pop-Up-Fenster mit der Feed-Adresse.
  3. Diese Adresse kopiert man am Besten in eine Benachrichtigungsmail an alle, die Zugriff haben sollen auf den Kalender. Achtung: Nicht mit den Buttons unter Kalenderadresse verwechseln. Die funktionieren nur, wenn der Kalender öffentlich ist. [singlepic=9,430,,,]

Es gibt dort auch noch einen HTML-Button für eine Web-Adresse des Kalenders, die man dem Nutzer vielleicht auch mitteilt. Diese Methode hat jedoch den Nachteil, dass man nur einen Kalender pro Fenster sehen kann.
Wenn es mehrere Kalender gibt - z. B. einen für die festen Termine und einen für Sachen, die noch in Planung sind und der Ordnung halber einen, der alles andere enthält - gibt es über die HTML-Adressen keine Möglichkeit alle Kalender in einem Fenster zu betrachten. Bei iCal- und XML-Feeds geht das (zumindest in den gängigen Kalender-Applikationen).

Wie diese Feeds jetzt in iCal eingebunden werden folgt im dritten Teil.